Foto Satin-Kalifornier
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Häsin mit Jungen
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Besonderheiten

Satin-Kalifornier werden einfarbig geboren, die Abzeichen zeigen sich je nach Jahreszeit und Temperatur im Alter von 3 bis 10 Tagen. Je kälter es ist, um so eher zeigen sich die dunklen Abzeichen.

Farbe und Zeichnung der Satin-Kalifornier entstehen aufgrund einer Kälteschwärzung - die Tiere benötigen zur vollen Ausbildung der Farbe und der Zeichnung die Kälte während der Geburt und der Säuglingszeit. Jungtiere, die am ganzen Körper einen rußartigen Schleier haben (der nach rund drei Monaten während der Haarung wieder verschwindet), haben die intensivste Zeichnungsfarbe.

Weiterhin benötigen die Tiere zur Bildung von schönen Abzeichen mit kräftiger Farbe geräumige, luftige Buchten. Hier kann die Luft ohne Wärmestau zirkulieren, denn Wärme wirkt sich ganz klar negativ auf die Schwärzung aus.

Wir haben schon an Züchter Zuchttiere mit sehr dunkler Farbe und komplett schwarzen Hinterläufen abgegeben. Ein Züchter beklagte sich im Herbst des nächsten Jahres, er habe keine ausstellungsfähigen Kaninchen gezogen, sie seien alle zu hell. Bei einem Besuch stellten wir dann fest, das er seine Kaninchen in einem relativ kleinen Innenstall in sehr schmalen, tiefen Buchten hält. In diesem Stall war zur Ausbildung einer kräftigen Farbe nicht genug Kälte vorhanden - die Wärme staute sich in den Buchten. Selbst die Zuchttiere hatten nicht mehr ihre intensive Farbe. Dieser Züchter hat den Farbenschlag leider wieder aufgegeben, denn er war nicht bereit, etwas an seinen Haltungsbedingungen zu ändern.

Interessant war für uns, dass ein Kaninchen, das an eine Nachbarstochter als Streicheltier abgegeben worden war, eine kräftige Farbe und gute Abzeichen hatte. Es wurde in einem Außenstall gehalten, der frei im Garten stand...

Beobachtungen und Hinweise

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Intensität der Zeichnungsfarbe, der Zeichnung der Ohren, der Läufe (speziell der Hinterläufe) und der Größe der Maske.

Wenn die Abzeichen eine kräftige, intensive tiefschwarze Farbe haben und die Hinterläufe und Blume komplett gezeichnet und auch tiefschwarz sind, dann ist die Maske häufig etwas groß, aber noch standardgemäß. Der Nachteil hierbei ist, dass die Masken im Winter bei Frost größer und zackig werden und sich Augenrandanflug bildet, mitunter zeigen sich auch Augenringe. Diese Tiere sind dann leider nicht mehr ausstellungsfähig, aber für die Zucht sehr wertvoll.

Das Gegenteil sind Tiere mit sehr schön ausgebildeter Maske und gut gezeichneten Ohren. Hier ist die Farbe mehr mattschwarz und nicht so intensiv, meist nur grau-braun-schwarz. Die Vorderläufe sind dann noch braun-schwarz, aber Hinterläufe und Blume sind nur braun und oft nur bis zur Hälfte gezeichnet. Diese Tiere erhalten häufig in Pos. 6 hohe Bewertungen, weil sich die Preisrichter von der gut geformten Maske blenden lassen. Für die Zucht sind diese Tiere nur bedingt geeignet.

Anzustreben ist der gute Mitteltyp: eine mittelgroße Maske, scharf abgegrenzte Ohren und komplett gezeichnete Hinterläufe sowie Blumen mit einer satten Farbe.

 

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