Foto Satin-Kalifornier
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Häsin mit Jungen
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Standardbeschreibung
Foto Satin-Kalifornier

Das Normalgewicht liegt wie bei allen Satinkanichen über 3,25 kg, das Höchstgewicht beträgt 4,00 kg. Die Satin-Kalifornier erreichen das Normalgewicht bei ausgewogener Fütterung im Alter von 6 - 7 Monaten. Die Körperform ist leicht gedrungen, die Tiere haben einen guten Stand und sehr schöne runde Becken - eckige Hinterpartien sind die Seltenheit. Ein größeres Problem bereiten lose Brustfelle und Wammen bei Häsinnen. Der ausgesprochen blockige Typ der Weißen Neuseeländer ist unerwünscht, der Typ der Satinkaninchen ist feiner und eleganter. Hierzu passt auch der Kopf, er ist kurz und breit, aber nicht so ausgeprägt wie bei den blockigen Rassetypen. Der Unterschied zwischen Rammler und Häsin soll am Kopf erkennbar sein. Die Ohren sind in ihrer Länge passend zum Körper und fest und stabil im Gewebe, sie werden offen getragen. Faltige Ohren sind eine Seltenheit.

Die Satin-Kalifornier haben sehr schöne mittellange Felle mit einer sehr guten Dichte, die Ohren sind gut behaart. Die Verdünnung der Haarstruktur und der Satinfaktor ist sehr gut vorhanden, somit ist auch der geforderte seidenartige Glanz am ganzen Körper vorhanden.

Zeichnung und Farbe

Die besonderen Rassemerkmale der Satin-Kalifornier sind die Zeichnung und die Farbe.

Bei der Zeichnung handelt es sich um eine Kälteschwärzung. Sie erfasst die äußeren Körperteile, die nicht so stark durchblutet werden. Da ist zum einen der Kopf mit der Maske und den Ohren. Die Maske soll eine länglich-runde, ovale Form haben und gut abgerundet sein. Sie soll die Nase bedecken und seitlich bis zum Oberkiefer reichen. Sie darf auch den Unterkiefer einfassen. Die Maske soll nicht zu groß sein und nicht über die Augenhöhe reichen. Für mich ist sie am schönsten, wenn sie in der unteren Hälfte der Augen endet. Die Ohren sind an der Wurzel scharf abgegrenzt und werden komplett von der Abzeichenfarbe erfasst, hellere Stellen sind unerwünscht.

Den anderen Teil bilden die Vorderläufe, die Hinterläufe und die Blume. Das vorderste Glied der Vorderläufe soll komplett gezeichnet und möglicht scharf abgegrenzt sein, wobei die scharfe Abgrenzung ein Problem darstellt. Die Hinterläufe sind bis über das Sprunggelenk von der Abzeichenfarbe erfasst. Auch hier ist eine scharfe Abgrenzung gefordert, die überwiegend vorhanden ist. Die Blume wird in ihrer ganzen Länge von der Zeichnung erfasst.

Zugelassen sind die Farbenschläge schwarz und havannabraun, wobei die Schwarzen am weitesten verbreitet sind. Ich möchte auch die Anerkennung der Havannabraunen in Frage stellen, denn hier sind die Schwierigkeiten mit der Intensität der Farbe und Abzeichen noch größer als bei den Schwarzen.

Weiße Tiere unerwünscht!

Die Grundfarbe ist elfenbeinfarbig, die Augen sind rot durchleuchtend. Hier ist zum Glück der Zusatz -weiß entfallen, der noch im alten Standard vorhanden war, denn wir wollen ja keine weißen Tiere, wie man sie in Zuchten der Satin-Elfenbein immer häufiger sieht. Bei den Satin-Kaliforniern ist das Elfenbein meiner Meinung nach am schönsten, bei den Elfenbeinfarbigen verschwindet es leider immer mehr.

Die Grundfarbe ist mit gutem Glanz versehen, hier besteht eine Wechselwirkung mit der Dichte des Felles. Wenn die Felle sehr dicht sind, erscheinen sie nicht so glänzend, weil der Lichteinfall dann nicht mehr so groß ist.

Die Zeichnungsfarbe soll möglichst intensiv sein und einen satten Farbton aufweisen. Sie soll rein sein, das heißt ohne Durchsetzung mit weißen Haaren. Hier gibt es keine Probleme, ich habe noch nie einen Satin-Kalifornier mit durchsetzter Zeichnungsfarbe gehabt oder gesehen.

Die Krallenfarbe ist horn- bis dunkelhornfarbig, sie ist abhängig von der Farbintensität der Läufe. Etwas Augenrandanflug, ein kleiner Farbfleck an der Kehle oder auf der Wamme ist erlaubt, aber nicht erwünscht.

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